Nebengeräusch - Module

Typ: NGDIG Slim Line

Festlegung der Moduladressierung und Geräuschzuordnung


A) Moduladressierung (Lokadresse)

 
Zum Einstellen der Moduladressierung auf eine vorgegebene Lokadresse ist wie folgt zu verfahren:

  1. Sicherstellen, dass alle Lokadressen vom Steuergerät mit Fahrstufe Null (0) versorgt werden.
    Für die für das Modul gewünschte Lokadresse muss eine Fahrstufe ungleich Null (0) eingestellt werden. WICHTIG: Anderenfalls wird der Programmierwunsch nicht erkannt!
     
  2. Modul an Gleisspannung anschließen, falls noch nicht geschehen.
     
  3. Programmierschalter am Modul in Stellung "ON" bringen.
     
  4. Warten, bis das Modul mit der Wiedergabe eines (der Fahrstufe entsprechenden) Geräusches beginnt.
    Bei DCC-Anlagen muß dazu außerdem die Sonderfunktion 0 eingeschaltet sein; falls dies nicht eindeutig feststellbar ist, ist ggfs. die Funktionstaste 0 zu betätigen, wenn der Programmierwunsch nicht innerhalb weniger Sekunden erkannt wird. (Mittels der Sonderfunktion 0 wird die Anzahl der Fahrstufen erkannt und gesetzt.)
    Das Modul befindet sich jetzt im Programmiermodus.
     
  5. Das Modul hat dabei das Datenformat und die Lokadresse erkannt und bereits selbständig abgespeichert.
    Falls im Anschluß die Zuordnung der Geräusche zu den Sonderfunktionen bzw. den externen Auslöseeingängen programmiert werden soll, ist gemäß Abschnitt B) weiterzuverfahren.
     
  6. Falls keine weitere Programmierung nötig ist, kann jetzt das Modul von der Gleisspannung getrennt werden.
    Soweit noch nicht der Fall, ist der Programmierschalter in die Stellung "OFF" zu schalten.
    Beim nächsten Einschalten ist das Modul mit der vorliegenden Geräuschzuordnung und der neuen Lokadresse funktionsbereit.


B) Geräuschzuordnung

B.1) Geräuschzuordnung für Funktionstasten

Zum Zuordnen eines Geräusches zu einer Funktionstaste wie folgt zu verfahren:
 

  1. Sicherstellen, das für die gewünschte Lokadresse die Sonderfunktionen 1 bis 4 alle ausgeschaltet sind.
    Die Sonderfunktion 0 bei DCC-Anlagen bzw. die Sonderfunktion bei Märklin- (Motorola-) Anlagen wählt die Geräuschgruppe aus: bei Zustand "AUS" werden die Geräusche der Gruppe 1 bis 4, bei Zustand "EIN" die Geräusche der Gruppe 5 bis 8 programmiert.
     
  2. Modul wie unter A) beschrieben in Programmiermodus versetzen.  
  3. Soweit noch nicht der Fall, ist der Programmierschalter in die Stellung "OFF" zu schalten.
     
  4. Durch Einstellen der Fahrstufe das für den zu programmierenden Auslöseeingang gewünschte Geräusch auswählen.
     
  5. Programmiervorgang durch kurz ein- und wieder ausschalten der gewünschten Kombination von Sonderfunktion und Geräuschgruppe auslösen.
     
    WICHTIG: Die Sonderfunktion muss für weitere Programmiervorgänge wieder ausgeschaltet sein!
     
    Geräuschgruppe 1 bis 4: Sonderfunktion 0 auf "AUS"
    Funktionstaste         1234schaltet
    Geräusch Nummer1234
    Geräuschgruppe 5 bis 8: Sonderfunktion 0 auf "EIN"
    Funktionstaste1234schaltet
    Geräusch Nummer5678

     
  6. Zur Bestätigung, dass der Programmiervorgang ausgeführt wurde, wird die nächste Auslösung des aktuell gewählten Geräusches um ca. eine Sekunde verzögert, d.h. es wird eine Pause von ca. 1 Sekunde eingelegt.
     
  7. Damit ist das Geräusch für den Auslöseeingang programmiert, und es können weitere Programmiervorgänge folgen.
     
  8. Falls keine weitere Programmierung nötig ist, kann jetzt das Modul von der Gleisspannung getrennt werden.
    Beim nächsten Einschalten ist das Modul mit der neuen Geräuschzuordnung funktionsbereit.


B.2) Geräuschzuordnung für externe Auslöseeingänge (Kontakte)

Zum Zuordnen eines Geräusches zu einem der an der Platinenkante zugänglichen externen Auslöseeingänge ist wie folgt zu verfahren:

  1. Sicherstellen, daß für die gewünschte Lokadresse die Sonderfunktionen 1 bis 4 alle ausgeschaltet sind.
    Die Sonderfunktion 0 bei DCC-Anlagen bzw. die Sonderfunktion bei Märklin- (Motorola-) Anlagen kann beliebig gesetzt sein, sie wird hier nicht beachtet.
     
  2. Modul wie unter A) beschrieben in Programmiermodus versetzen.  
  3. Soweit noch nicht der Fall, ist der Programmierschalter in die Stellung "ON" zu schalten.
     
  4. Durch Einstellen der Fahrstufe das für den zu programmierenden Auslöseeingang gewünschte Geräusch auswaehlen.
     
  5. Die dem Auslöseeingang zugeordnete Sonderfunktion durch Betätigen der Funktionstaste kurz ein- und wieder ausschalten.
     
    WICHTIG: Die Sonderfunktion muss für weitere Programmiervorgänge wieder ausgeschaltet sein!
     
    Zuordnung Funktionstasten/Sonderfunktionen zu Auslöseeingängen:
    Funktion1234
    AnschlußPS3PS6PS7PS2
    EingangG1G2G3G4

     
  6. Zur Bestätigung, dass der Programmiervorgang ausgeführt wurde, wird die nächste Auslösung des aktuell gewählten Geräusches um ca. eine Sekunde verzögert, d.h. es wird eine Pause von ca. 1 Sekunde eingelegt.
     
  7. Damit ist das Geräusch für den Auslöseeingang programmiert, und es können weitere Programmiervorgänge folgen.
     
  8. Falls keine weitere Programmierung nötig ist, kann jetzt das Modul von der Gleisspannung getrennt werden.
    Soweit noch nicht der Fall, ist der Programmierschalter in die Stellung "OFF" zu schalten.
    Beim nächsten Einschalten ist das Modul mit der neuen Geräuschzuordnung funktionsbereit.


C) Beenden des Programmierzustands, Umschalten in Fahrbetrieb

Um den Programmierzustand zu beenden, ist das Modul von der Gleisspannung zu trennen, wozu das Abschalten der Gleisspannung am Steuergerät ausreicht.
Ab dem nächsten Wiedereinschalten ist die damit durchgeführte Programmierung in Funktion.


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